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Die FREIEN Wähler sind seit über 40 Jahre im Marktgemeinderat Kipfenberg vertreten. Wir leisten konstruktive Arbeit durch unabhängige und sachbezogene Mitwirkung im Gremium. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgen wollen wir die Zukunft unserer Marktgemeinde gestalten!

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Kontakt:

Sabine Biberger

Erlenstr. 27

85110 Kipfenberg

Tel.: 08465-3750

sabine.biberger@fw-kipfenberg.de

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FW beantragen dritten Bürgermeister

Kipfenberg (hns) Für die anstehende konstituierende Sitzung des Marktgemeinderates beschlossen die FREIEN WÄHLER einen weiteren stellvertretenden Bürgermeister zu beantragen. Aufgrund der Größe der Gemeinde mit fast 5.700 Einwohnern, 17 Ortsteilen und 72 Vereinen ergäben sich sehr viele Repräsentationspflichten, die vom Bürgermeister alleine nicht wahrgenommen werden können.

So wußte Ortsvorsitzender Anton Haunsberger zu berichten, dass erst kürzlich keiner der beiden Bürgermeister zum Abschlusskonzert des langjährigen Leiters der Musikschule und Dirigenten der Kipfenberger Blaskapelle Gerhard Julius Beck kommen konnte. Auch zum hundertjährigen Jubiläum der Gaststätte Römercastell Kipfenberg erschien kein offizieller Vertreter, informierte Sabine Biberger, die von Bürgern vor Ort darauf angesprochen wurde.

 

Der Posten des dritten Bürgermeisters wäre nach Vorstellung der FREIEN WÄHLER kostenneutral zu haben, da dazu die Dienstaufwandsentschädigung des bisherigen zweiten Bürgermeisters von ca. 300 € auf 200 € für den zweiten und 100 € für den dritten aufgeteilt werden sollte.

 

„Der Argumentation der beiden Parteien im Marktgemeinderat kann ich hier nicht wirklich folgen. Das scheint mir reine Willkür,“ betont Günter Schwartz, der aus seiner Erfahrung berichtete. „Solange die CSU die absolute Mehrheit hatte und alle drei Bürgermeister stellen konnte, war das alles kein Thema. Und da hatte die Gemeinde noch deutlich unter 5.000 Einwohner.“

 

Aus demokratischer Überzeugung heraus ist für die FREIEN WÄHLER Kipfenberg selbstverständlich, dass die CSU-Vertreter, die immerhin über 45 % der Bevölkerung repräsentieren den zweiten Bürgermeister stellen. Genauso selbstverständlich sollte es auch sein alle im Marktgemeinderat vertretenen Parteien und Wählergruppen an der Gemeindeführung zu beteiligen, die eine entsprechend große Anzahl an Bürgern bzw. Wählern vertreten. Und das, so Anton Haunsberger, könne man bei über 26 % der Wählerstimmen von den FREIEN WÄHLERN wohl annehmen.

 

Am Ende wird es wohl wieder darauf hinaus laufen, dass nur der Sorge halber unserer Kandiatin Sabine Biberger keine Plattform zu bieten wieder alles abgebügelt wird, äußerte Rainer Stocker die allgemeine Befürchtung der Gesprächsrunde.

 

„Die Sitzverteilung in den Ausschüssen wird ein weiterer Prüfstein für das Demokratieverständnis der CSU-Marktgemeinderäte werden,“ prophezeite Anton Haunsberger. Denn sowohl CSU als auch FW haben den gleichen Teiler für einen Sitz. Entweder wird die CSU sich hier komplett durchsetzen wollen oder auf den vom Noch-Fraktionsvorsitzenden vorgetragenen Kompromiss einer einvernehmlichen Aufteilung eingehen. Danach bekäme die CSU den fünften Sitz im bedeutenderen Bauausschuss und die FW jeweils einen dritten Sitz im Finanzausschuss und sogenannten Tourismusausschuss, die weit weniger häufig tagen.