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Kontakt:

Sabine Biberger

Erlenstr. 27

85110 Kipfenberg

Tel.: 08465-3750

sabine.biberger@fw-kipfenberg.de

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Attraktive und lebendige neue Mitte geschaffen

Biberg (mme) Die Dorfmitte von Biberg ist neu gestaltet worden. Mit der Einweihung des denkmalgeschützten Baumannstadls, des neuen Dorfbrunnens und des umgestalteten Dorf- und Kirchenvorplatzes am Sonntag ist ein nicht unumstrittenes Projekt zu einem letztlich positiven Abschluss gebracht worden.

Die historische Ortsmitte von Biberg bildet nun zusammen mit dem von Ludwig Bauer sanierten Ölerbauernhaus unmittelbar neben der Kirche ein harmonisches Ensemble. Bischofsvikar Georg Härteis gestaltete den Weihegottesdienst und segnete die Bauwerke. Musikalisch gestaltet wurden der Gottesdienst und die anschließende Feier von Kipfenberger Blaskapelle unter der Leitung von Gerhard Julius Beck.

Insgesamt habe die Marktgemeinde in dieses Ensemble rund 425 000 Euro investiert, sagte Bürgermeister Rainer Richter. Möglich geworden sei das Geschaffene nur durch eine optimale Bezuschussung und eine großzügige Spende von Rolf Hettich. Die Direktion für ländliche Entwicklung habe die Umgestaltung des Dorfplatzes angestoßen, so Richter. Zunächst sei nur die Umgestaltung des Kirchenzugangs als dringend empfunden worden. Bald jedoch stellte sich heraus, dass die Einbeziehung von Stadel und Straße unumgänglich würde.

Auf die Platzgestaltung habe die Direktion für ländliche Entwicklung maßgeblich Einfluss genommen und auch entsprechend finanziell gefördert.

Der größte Zuschuss mit 130 000 Euro kam jedoch von dem Landesamt für Denkmalpflege. Durch die neu geschaffene Brunnenanlage aus Jurastein habe der Dorfplatz vor dem Stadel viel an Attraktivität und Lebendigkeit gewonnen, sagte Richter. Der Brunnen und die hierfür erforderlichen technischen Anlagen konnten durch die großherzige Spende von Rolf Hettich, dem Geschäftsführer der SGD Kipfenberg, der seit über 25 Jahren in Biberg seine Heimat gefunden hat, finanziert werden.

Nicht nur die gute Bezuschussung, so Bürgermeister Richter, auch die Arbeit des örtlichen Bauausschusses und die Eigenleistungen der Bürger von Biberg hatten entscheidenden Anteil daran, dass ein rundum gelungenes Werk eingeweiht werden könne.

Den Bürgerinnen und Bürgern von Biberg wünschte Richter eine Belebung ihrer Dorfgemeinschaft, Freude an den Gemeinschaftseinrichtungen und dem Stadel eine ausgiebige Nutzung.

Die geglückte Dorferneuerung übe positive Impulse auf die Einwohner von Biberg aus, sagte Baudirektor Walter Landthaler von der Direktion für ländliche Entwicklung. Durch das Schaffen eines neuen Treffpunktes, in dem Baumannstadl könnten auch Veranstaltungen durchgeführt werden, und durch den neu gestalteten Dorfplatz werde der Begriff Heimat neu und positiv erfahrbar gemacht. "Es ist einfach schön, wie sich der neue Dorfkern heute anschauen lässt", sagte Rolf Hettich. Er verstehe seinen finanziellen Beitrag als Dank an die Gemeinde. Der Brunnen mit seinem Wasserkreislauf spiegele sehr gut seine Lebensmaxime wider – ständig in Bewegung bleiben und sich stetig erneuern. Hettich rief die Biberger auf, den Platz in Besitz zu nehmen und mit Leben zu füllen.

Initiative zu ergreifen und gemeinsam etwas zu schaffen, lohne sich. Dies werde an dem Beispiel Biberg deutlich, sagte Landrat Anton Knapp. Mit der Maßnahme werde die Dorfmitte wieder erlebbar gemacht. "Die Arbeit und die vielen Eigenleistungen haben sich gelohnt", sagte Architekt Elmar Greiner. Mit der Entscheidung der Marktgemeinde, den Baumannstadl zu erhalten, seien Werte für die Nachwelt langfristig gesichert worden. An den offiziellen Teil schloss sich ein Dorffest an.

Von Matthias Metzel